Warum Vorsorge zählt – Auch wenn Sie denken, dass Sie perfekt hören
In vielen Bereichen sind Prävantionsmaßnahmen total normal. Warum Vorsorge auch fürs Hören wichtig ist, lesen Sie hier.
Das menschliche Gehör ist ein wahres Wunderwerk, doch es besitzt eine medizinische Besonderheit: Ein Hörverlust kommt in der Regel nicht über Nacht. Er schleicht sich ganz leise, unbemerkt und über viele Jahre hinweg in unser Leben. Das Gehirn ist extrem clever und gleicht anfängliche Defizite lange Zeit automatisch aus. Man gewöhnt sich schlichtweg an das veränderte Hören. Deshalb sind die meisten Menschen fest davon überzeugt, dass sie noch absolut perfekt hören – selbst dann, wenn das Gehör in Wahrheit schon messbar nachgelassen hat.
Vielleicht ertappen Sie sich manchmal dabei, dass Sie den Fernseher ein kleines Stück lauter stellen als früher. Oder dass Sie Gesprächen in Räumen mit vielen Menschen nicht gut folgen können. In einem vollen Restaurant oder bei Familienfeiern können Nebengeräusche alles überlagern. Das sind die typischen, ersten Warnsignale. Wer hier zu lange wartet, mutet seinem Gehirn dauerhaft Höchstleistungen zu. Das kann im Alltag zu schnellerer Ermüdung, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen führen. Auf lange Sicht verlernt das Gehirn sogar, bestimmte Klänge und Frequenzen richtig zu verarbeiten, wenn sie über Jahre hinweg nicht mehr dort ankommen.
Sich rechtzeitig um sein Gehör zu kümmern, ist daher die logische Konsequenz moderner Gesundheitsvorsorge. Genauso selbstverständlich, wie wir regelmäßig zum Zahnarzt oder zum Optiker gehen, sollte auch der Gehörscheck ab einem Alter von 45 Jahren fest im Kalender stehen. Ein frühzeitiger Hörtest schützt Ihre Lebensqualität und sorgt dafür, dass Sie weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Gehen Sie den ersten Schritt und machen Sie den Test – für Ihre Gesundheit, Ihre Sicherheit und für das unbezahlbare Gefühl, das Leben weiterhin in all seinen Facetten und Klangfarben zu genießen.
Hier sind 5 typische Beispiele aus dem Alltag, an denen Sie merken, dass das Gehör nachlässt:
- Lauter Fernseher: Sie stellen den Fernseher oder das Radio lauter als andere Personen im Raum.
- Schwierigkeiten im Restaurant: Sie verstehen Gespräche bei lauten Hintergrundgeräuschen nur noch sehr schwer.
- Häufiges Nachfragen: Sie müssen Ihr Gegenüber oft bitten, Sätze noch einmal zu wiederholen.
- Undeutliches Sprechen: Sie haben das Gefühl, dass andere Menschen nuscheln oder unklar sprechen.
- Fehlende Naturgeräusche: Sie hören das leise Zwitschern von Vögeln oder das Blätterrauschen nicht mehr.
Wir von Schöner hören können mit modernster Analyse schnell erkennen, wie gut Ihr Gehör ist. Vertrauen Sie den Profis – vereinbaren Sie einen Termin für Ihren persönlichen Hörtest.
Übrigens: Ein Gang zum Hörakustiker bedeutet nicht, dass Sie mit einem Hörgeräte nach Hause gehen. Es geht zunächst darum, Ihr Gehör zu checken, so wie bei allen anderen Vorsorgemaßnahmen auch. Ein guter Grund, noch heute einen Termin bei uns zu vereinbaren.
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