Lauschübung

Den beginnenden Herbst kann man gut nutzen, um das Gehör vielleicht noch bei angenehmem Sonnenschein zu trainieren.

Setzen Sie sich einfach auf eine Bank im Garten, im Park oder auch in der Stadt. Schließen Sie die Augen und lauschen Sie. Was hören Sie? Identifizieren Sie ein Geräusch nach dem anderen aus Ihrer Umgebung. Zuerst die lauten, dann die leiseren bis hin zu den kaum wahrnehmbaren. Nach einer Weile werden Sie überrascht sein, wieviel Geräusche Sie wahrnehmen.

Wer möchte, kann dann versuchen, sich auf ein Geräusch zu konzentrieren und alle anderen auszublenden und diesem einen Geräusch noch ein Weilchen zu lauschen.

Wasser trinken – Körper und Geist Gutes tun

Der menschliche Körper besteht zu gut zwei Dritteln aus Wasser. Wasser ist ein hervorragender Leiter für elektrische Energie. Alle elektrischen und chemischen Aktivitäten des Gehirns und des Zentralnervensystems sind abhängig vom Leitvermögen der Bahnen zwischen Gehirn und den Sinnesorganen. Das wird durch Wassertrinken gesteigert. Bei einem Wassermangel reagieren als erstes die Gehirnzellen, und zwar äußerst empfindlich. Die Aufnahme von Wasser führt schon nach wenigen Minuten zu einer Veränderung der Gehirnpotentiale!

Deshalb kann Wasser auch nicht durch Tee oder Säfte ersetzt werden. Sie sind für den Körper wie Nahrung, da bei diesen Getränken im Körper zunächst einmal die Verdauungstätigkeit startet. Und die benötigt wieder körpereigenes Wasser. Außerdem haben Tees u. Ä. in der Regel auch pharmakologische Wirkung. Koffein- und teeinhaltige Getränke entziehen dem Körper zusätzlich Wasser, was auf die Nieren entwässernd wirkt.

Übrigens: Trinken nützt auch der Netzhaut!! Denn dadurch wird das Blut verdünnt.

Wasser wird vom Körper am besten aufgenommen, wenn es in kleinen Mengen und dafür regelmäßig getrunken wird. Einfach eine Karaffe mit Wasser an den Arbeitsplatz stellen oder an einen Ort, an dem man sich oft aufhält.

Selbsthilfe bei Stress: Unser Gesundheitstipp

Cordula Arntz ist Hörtherapeutin & Kinesiologin. Sie weiß: Emotionaler Stress und Druck können unser System ganz leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Unsere Energie fließt nicht mehr und wir fühlen uns blockiert. Diesen Zustand gilt es dann wieder zu entspannen, indem wir uns die sogenannten emotionalen Stressabbaupunkte halten. Diese Punkte befinden sich oberhalb der Augenmitte, zwischen Augenbrauen und Haaransatz. Zumeist sind sie leicht erhaben und werden deshalb auch oft Stirnhöcker genannt. Man berührt sie sanft mit den Fingerspitzen beider Hände, gerade mit so viel Druck, dass die Stirnhaut leicht gestrafft wird. Dann schließt man die Augen und hält die Punkte für 6 bis 10 langsame Atemzüge, nach Belieben auch länger.

Dies lässt sich sehr gut im Sitzen oder auch im Liegen durchführen, vielleicht ergänzt durch eine entspannende Musik. Durch die Energie unserer Hände wird dabei Blut und Wärme in unserem Vorderhirn gehalten, wo das rationale Denken angesiedelt ist. Die in den tieferen Gehirnbereichen beheimateten Stressreaktionen werden so bereits im Ansatz verhindert oder wieder abgemildert. Wir fühlen uns wohler, kommen wieder ins Gleichgewicht und werden wieder aktiv, kreativ und leistungsfähig.